RENNRODELN

aerodynamisch im Eiskanal

Rennrodeln - Wie alles begann

Der Schlitten stellt in seiner ursprünglichen Form eines der ältesten Fahr- und Transportmittel in der Geschichte dar. Alte Überlieferungen berichten schon von den Ägyptern, die beim Bau der Pyramiden die mächtigen Steinkolosse mit schlittenähnlichen Geräten fortbewegten.

Im Jahr 1522 wurde im Trachtenbuch von Veit Conrad Schwarz das erste Mal vom „Rodeln“ gesprochen. Weiter sind auf Abbildungen aus der Renaissance- und Barockzeit kostbar verzierte Pferdeschlitten zu sehen, und in der Epoche des Biedermeier schob der galante Kavalier seine Dame auf einem „Stuhlschlitten“ über das Eis.

Im 17. Jahrhundert entstanden in Russland in der Gegend um Sankt Petersburg und in Moskau sogenannte „Russische Berge“.

Bei winterlichen Temperaturen wurden Rampen aus Holz mit Schnee und Eis bedeckt, sodass auf den künstlichen „Bergen“ heruntergerutscht werden konnte. Als Schlitten wurden zunächst Eisblöcke benutzt, auf denen ein Sitz für die Fahrer befestigt war. Die Bahnen waren vor allem unter der reicheren Bevölkerung und bei Adligen beliebt.

Seit dem 18. Jahrhundert diente der Lastschlitten vor allem in den nördlichen Ländern und im Alpenraum als Arbeits- und Transporthilfe. Damals nutzten die Holzfäller den sogenannten „Hörnerschlitten“, um schwere Lasten von den Bergen ins Tal hinunterzufahren.

Rodeln - Die Sportart

Während der Fahrt liegt der Athlet in einer gestreckten aerodynamischen Haltung auf dem Rücken und lenkt den Schlitten durch Gewichtsverlagerungen und Beindruck am Schlittenaufbug.

Ein Rennschlitten besteht aus zwei Böcken, einer Sitzschale, zwei Kufen und zwei Laufschienen, die wiederum fest auf den Kufen montiert sind. Die Lenkbarkeit des Schlittens wird durch das Zusammenspiel von zwei wesentlichen Faktoren ermöglicht: Zum einen sind die Böcke durch eine flexible Gummilagerung mit den Kufen verbunden und zum anderen ist die Geometrie der Laufschienen so gestaltet, dass das Grundprinzip des Carving-Skis seine Wirkung zeigt. Zusammen mit der Verlagerung des Oberkörpers und der gezielten Bein-Druckausübung auf den Aufbug des Schlittens kann dieser gelenkt werden.

Das Sportgerät darf im Einsitzer nicht mehr als 25 kg wiegen, bei den Doppelsitzern liegt das Höchstgewicht bei 30 kg.

Der Rennrodelsport umfasst die Disziplinen Damen Einsitzer, Herren Einsitzer, Doppelsitzer und Teamstaffel. Zusätzlich wurden aktuell Wettkampfformate wie der Sprintwettbewerb getestet. Generell werden die Wettkämpfe der jeweiligen Disziplin an einem Tag in zwei Läufen ausgetragen.

Bei den Olympischen Winterspielen hingegen finden die Damen und Herren Einsitzer-Wettbewerbe an zwei Tagen in vier Läufen statt. Die Rennrodel-Doppelsitzer starten im gewohnten Rennablauf.

Der Athlet startet beim Rennrodeln im Sitzen und zieht sich vom Startbügel ab. Direkt nach dem Verlassen des Bügels beschleunigt er durch kräftige Paddelschläge mit den Händen auf dem Eis, um dadurch die Startgeschwindigkeit weiter zu erhöhen. Der Fahrer trägt dabei enge Handschuhe mit Spikes an den Fingerspitzen, die eine Maximallänge von 4 mm haben.

Aus Nachwuchs wachsen Sieger...

weiteres zum Rennrodeln im BRC

Sportler im Bereich Rodeln

BRC Sportler

aus Nachwuchs wachsen Sieger

Nachwuchsarbeit

Im Rennrodeln beginnen die Sportler bereits im jungen Kindesalter mit dem Sport und trainieren und erarbeiten sich Jahr für Jahr weiter in die Richtung Spitzensportler.

 

Sportwart

Ansprechpartner

Ansprechpartner im BRC Hallenberg, für den Bereich Rennrodeln ist zum einem der Sportwart Björn Schneider, sowie die Jugendwartin Manuela Senger

Fragen, Antworten & Informationen

Welche Disziplinen gibt es?

Der Rennrodelsport umfasst die Disziplinen Damen und Herren Einsitzer, Doppelsitzer und Teamstaffel. Zusätzlich gibt es noch das Format der Sprintwettbewerbe, ebenfalls im Damen, Herren und Doppelsitzer. Aktuell arbeitet man an der Disziplin der Damen Doppelsitzer, welcher in den kommenden Jahren im Rennzyklus integriert werden soll. 

Rennverlauf

Generell werden die Wettkämpfe der jeweiligen Disziplin an einem Tag in zwei Läufen ausgetragen. Bei den Olympischen Winterspielen hingegen finden die Damen und Herren Einsitzer-Wettbewerbe an zwei Tagen in vier Läufen statt. Die Rennrodel-Doppelsitzer starten im gewohnten Rennablauf.

Der Start

Der Athlet startet beim Rennrodeln im Sitzen und zieht sich vom Startbügel ab. Direkt nach dem Verlassen des Bügels beschleunigt er durch kräftige Paddelschläge mit den Händen auf dem Eis, um dadurch die Startgeschwindigkeit weiter zu erhöhen. Der Fahrer trägt dabei enge Handschuhe mit Spikes an den Fingerspitzen, die eine Maximallänge von 4 mm haben.

Geschwindigkeiten

Der Rodelsportler erreicht Höchstgeschwindig-keiten von bis zu 140 km/h, wobei in den Kurven Fliehkräfte von mehr als dem fünffachen des eigenen Körpergewichts auf den Athleten einwirken.

Das Sportgerät

Das Sportgerät darf im Einsitzer nicht mehr als 25 kg wiegen, bei den Doppelsitzern liegt das Höchstgewicht bei 30 kg. Ein Rennschlitten besteht aus zwei Böcken, einer Sitzschale, zwei Kufen und zwei Laufschienen, die wiederum fest auf den Kufen montiert sind.

wie lenkt man einen Rodel?

Während der Fahrt liegt der Athlet in einer gestreckten aerodynamischen Haltung auf dem Rücken in der Schale des Sportgerätes und lenkt den Schlitten durch Gewichtsverlagerungen des Körpers und Beindruck am Schlittenaufbug. Der Kopf wird während der Fahrt möglich flach gehalten um diesen möglichst im Windschatten des Körpers zu halten.

 

Letzte Neuigkeiten

Qualifikationen für Jugend- & Juniorenweltcup

BRC Sportler qualifiziert

Der Traum von Olympia könnte für die Rennrodler Henrik Altenhoff und Matteo Oberließen wahr werden: Der Doppelsitzer vom BRC Hallenberg kämpft um die Teilnahme an den 3. Olympischen Jugend-Winterspielen (YOG) vom 9. bis 22. Januar 2020 in Lausanne. „Es gibt in Deutschland zwei Doppelsitzer, die um einen Startplatz bei der YOG kämpfen. Ein Doppel sind unsere Jungs, das andere kommt aus Thüringen“, sagt Landestrainerin Katja Haupt. „Henrik und Matteo haben sich in der Qualifikation gut gesteigert.“

Neben den Selektionsrennen im Herbst, in denen es um die Startplätze im deutschen Jugend-/Junioren-Team ging, spielen auch die ersten vier Jugend-Weltcups eine wichtige Rolle. Sie gehen in die Qualifikation für die YOG ein. In Igls (30. 11./1. 12.) und Königssee (7./8. 12.) finden jeweils Doppel-Weltcups statt. Daher fahren Altenhoff und Oberließen (beide 16) die ersten vier Rennen im Jugendweltcup und wechseln dann in Altenberg (13. 12.) in den Junioren-Weltcup, für den sie sich als drittes deutsches Doppel qualifiziert haben. Die Nominierung für die YOG fällt der Deutsche Olympische Sportbund am 8. Dezember. Die Rodelwettbewerbe finden in St. Moritz statt.

Gesundheitlich „sehr angeschlagen“ war auch Melina Cielaszyk während der gesamten Qualifikation. Daher konnte sie nur an einem Rennen teilnehmen. Aufgrund ihres Alters (15) und dass sie zum Nachwuchskader 1 (NK 1) gehört, bekommt sie aber im Jugendweltcup einen Einsatz und kann jetzt die gesamte Serie fahren. Nach der Absage von Park City (USA) startet der Jugend-Weltcup mit einer Doppelveranstaltung in Igls (30. 11/1. 12.). In Winterberg werden die Weltcup-Rennen der Junioren/Jugend vom 31. Januar bis zum 2. Februar 2020 ausgetragen.

Quelle:  Facebook, Nordrhein-Westfälischer Bob- und Schlittensportverband

 

1. Nachwuchsrennen der Saison

Sauerland Challenge

Am Sonntag, den 10.11.2019 fand das erste Nachwuchsrennen der noch jungen Wintersaison 2019/2020 statt, die Sauerland Challenge.

In den Altersklassen und Starthöhe der Kurve 11, 9, Kreisel sowie der Jugend B, wurden die Platzierten ausgefahren.

Vom BRC Hallenberg belegten Hannah Kunze, Neele Hoffmann und Tessa Weber in Ihren Altersklasse (Jugend B, K9, K11) jeweils den 1. Platz.
Melina Hänsch und Robert Blüggel sicherten sich jeweils Platz drei in ihren Wertungen (Jugend B, K11).
Leonie Brieden und Franziska Schnorbus belegten in der Jugend C/weiblich den zweiten und vierten Platz. Lunis Götze wurde achter.

Das Rennen wurde bei herrlichem Rodelwetter ein toller Start in die noch junge Saison.

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